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Dreierserie: Verdächtiges Grün 1-3

 

Inspirationen

Über den Gestalter

Er stammt ursprünglich aus Basel und lebt seit vielen Jahren im Appenzellerland. In seinem Atelier, untergebracht in einem umgebauten Appenzellerhaus, entstehen regelmässig neue Werke. Seine Inspiration findet er im Alltag: in Stimmungen, Gefühlen, Begegnungen und den leisen Zwischentönen des Lebens.

Seine Malerei ist überwiegend ungegenständlich. Farben, Linien und abstrakte Formen bilden die Grundlage seiner Bildsprache. Gelegentlich taucht eine konkrete Form auf, doch meist bleibt das Werk offen für Assoziationen. Das Zusammenspiel von Flächen, Farben und Linien, das Verdichten und Auflösen, die Dynamik des Pinselstrichs – all das führt ihn zu neuen Ideen und inneren Bildern.

Ein Werk kann Wochen oder Monate in Anspruch nehmen. „Fertig“ ist ein Bild für ihn erst dann, wenn es eine Stimmung trägt, eine Aussage vermittelt oder eine stille Faszination ausübt, die ihn immer wieder zum Betrachten zurückkehren lässt. Er übermalt, verändert, entfernt, verdichtet – und entdeckt dabei stets neue Aspekte. Für ihn gibt es keine schönen oder hässlichen Bilder. Ein Bild muss berühren, irritieren, erinnern, anregen oder widersprechen.

Die grösste Herausforderung liegt für ihn im Moment des Loslassens: dem Punkt, an dem er ein Bild für abgeschlossen erklärt. Manchmal ist er am Abend zufrieden – und übermalt es am nächsten Morgen dennoch, weil es nicht mehr hält, was es versprochen hat.

Maltechnik

Er arbeitet überwiegend mit Acrylfarben auf Leinwand – deckend und lasierend. Klare Formen wechseln sich ab mit verlaufenden Farbschichten, Tropfen, Spritzern. Immer wieder integriert er Collageelemente: Ausschnitte aus früheren Bildern, Stoffreste, Holz- oder Papierfragmente. Mit Fettkreide ordnet er Flächen neu, grenzt ab, formuliert um, verstärkt oder verfeinert.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist das Herauslösen einzelner Bildausschnitte aus einem grossen Werk. Dadurch entstehen neue Kompositionen, die wiederum neue Assoziationen ermöglichen. Viele seiner kleineren Arbeiten sind auf diese Weise entstanden – als eigenständige Weiterentwicklungen eines grösseren Ganzen.

Kurzbiografie

Nach der Matura absolvierte er in Basel eine fünfjährige Ausbildung zum Zeichenlehrer (heute: Lehrer für Kunst und Gestaltung) an der Schule für Gestaltung, der heutigen Fachhochschule Nordwestschweiz.

Während 37 Jahren unterrichtete er Bildnerisches Gestalten, Kunst- und Bildbetrachtung, Werken, Schreiben am Gymnasium und später auch zusätzlich Deutsch an der Orientierungsschule (5.–7. Schuljahr). Parallel dazu nahm er an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen in Basel und Umgebung teil.

Seit seinem Umzug ins Appenzellerland widmet er sich intensiver der Malerei, gestaltet Skulpturen und schreibt Texte.

Was beim Betrachten geschieht

Beim Betrachten seiner Bilder erleben viele Menschen etwas Ähnliches wie er im Malprozess. Ein Bild spricht an – oder nicht. Es löst etwas aus, bewegt, erinnert, irritiert oder inspiriert. Die entstehenden Assoziationen können völlig von jenen des Künstlers unterscheiden. Genau darin liegt für ihn das Geheimnis der Bildsprache: Sie kommuniziert jenseits der Worte.

Er lässt sich von seiner Wahrnehmung der Welt inspirieren, malt, verändert, entdeckt neu. Ein vollendetes Bild wiederum inspiriert die Betrachtenden zu eigenen Gedanken und Interpretationen.

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